Feb 8 2010

in katerstimmung

mia

und das geht so:

kater 1 akzeptiert nicht, dass sein scheisshaus jetzt woanders steht. er scheisst deswegen dorthin, wo es seiner meinung nach zu stehen hat. soweit so gut.
kater 2  ist nicht ganz so unverschämt, dafür aber unverschämt dämlich und steigt, ganz hans guckindieluft, der er nunmal ist, in kater einsens ausscheidung.
ich sehe das und denk mir: so ein trottel, dreh mich um und geh und steige beim ersten schritt in kater 2s retourgewürgtes frühstück.
kater 3 sieht das und denkt sich: “ihr seids olle komplette vuideppn!”, geht rauf ins dachgeschoss und wetzt dort in hochgeschwindigkeit hin und her, so dass das ganze haus wackelt.


Feb 1 2010

nachbetrachtung

mia

ein kleines büüüüsschen anarchomäßig anachronistisch war das ja schon. das wird mir seltsamerweise erst jetzt so richtig bewusst, also beim mählichen wiedereinstieg ins web. ausgerechnet in der absoluten hochblüte der weltweiten vernetzungswut und globalen anbiederung jedermanns an jedermann, ging ich in die andere richtung.

aber richtung kommt ja gewiss von dem wort richtig und andere richtung ist somit wohl eine art andere richtigkeit.

schmafu geht aber gar nicht mehr. das individuum zählt nicht nur nicht mehr, es interessiert auch niemanden, und das ist, obschon das keiner merkt oder sich eingestehen will, in der vernetzung um keinen deut anders als ohne bzw. ausserhalb des netzes. eine entwicklung, die ich sehr begrüße. so fällt das wegfallen, umfallen, ausfallen einzelner überhaupt nicht auf. um die existenzierung “literarischer ichs” hingegen wird man nicht herumkommen. ohne ichs wird die ganze angelegenheit langweiliger und unpersönlicher als ohnehin schon.


Jan 31 2010

gern geschehn, keine ursache.

mia

mit den großen zwei worten, “jetzt reichts!”, reichte es mir und darum hab ich heute ganz offiziell den frühling eingeläutet. wintersonntage schmecken immer ein bisschen nach “den ganzen tag drin bleiben und die 500 wintersportveranstaltungen im tv als hintergrundberieselung laufen lassen.

darum dacht ich mir: schwingst dich halt einfach aufs fahrrad und machst eine kleine tour. denn: fahrradtouren macht man, wenn man noch ganz bei trost ist, nur von frühling bis herbst und da ich noch halbwegs bei trost bin, kann das nur bedeuten, dass der winter vorüber ist. zeit wars.